Hinführung 13. Sonntag im Jahreskreis


Was steht an erster Stelle in unserem Leben? So die zentrale Frage des Evangeliums am 13. Sonntag im Jkr. Wer Jesus den Vorrang gibt, erfährt trotz Herausforderungen wahre Erfüllung.

 

Hinführung zum Evangelium des 13. Sonntags im Jahreskreis am 28. Juni 2026: Mt 10,37-42

 

Diese Frohe Botschaft vom Sonntag ist der Abschluss der Aussendungsrede Jesu an seine Apostel. Darin sind wesentliche Botschaften zu hören.

Mit dem Satz: „Wer Vater, Mutter, Sohn oder Tochter mehr liebt, als mich, ist meiner nicht wert“, möchte Jesus uns allen sagen: „In eurem Leben könnt ihr nur das Leben in Fülle finden, wenn ihr mich an die erste Stelle setzt“. Die Betonung liegt auf „… mehr liebt, als mich …“. Die Liebe zu den Eltern, Partnern und Geschwistern ist wichtig, darf aber nicht über der Liebe zu Gott stehen. Aus so manchen Lebensgeschichten geht hervor, dass Eltern oder Partner/innen oft ein Hindernis waren in der gelebten Berufung. Denken wir an Franz von Assisi oder Papst Franziskus.

Jesus fordert uns auf, ihm mit unserem Kreuz nachzufolgen. Ihm nachzufolgen ist kein Honiglecken und fordert uns oft massiv heraus, unsere Schwierigkeiten anzunehmen und Leid zu tragen. Wenn wir schwierige Situationen annehmen, dann hilft er uns sie zu tragen.

Matthäus selbst verändert radikal in der Nachfolge Jesu sein Leben. Zuerst materiell reich und von so manchen beneidet, bewundert, aber seelisch nicht glücklich. Dann als Nachfolger Jesu äußerlich arm, demütig und gehorsam, innerlich aber glücklich und reich beschenkt. Auch wir haben erlebt, dass nicht der Reiche zu beneiden ist, sondern der Zufriedene.

Jesus belohnt die guten Werke, er setzt die guten Taten an allen Mitmenschen auf einen hohen Stellenwert. Es bleibt keine gute Tat ohne Lohn. Aus unserer Beziehung zum Vater folgen die guten Werke. Gott begleitet uns mit einer nicht überfordernden, aber konsequenten Art. Er lässt uns wachsen und reifen, auch oft durch schwere Zeiten. Wenn eine Lebensveränderung ansteht, so können wir vertrauen, dass er uns nicht über unsere Grenzen überfordert und bei uns bleibt. JAHWE heißt „Gott mit uns“. Diese Erfahrung im Alltag wünschen wir euch von ganzem Herzen.

 

Fragen zum Weiterdenken:

  • Frage ich mich immer wieder: Würde Jesus jetzt auch so reagieren und handeln, wie ich?
  • Welchen Stellenwert hat Jesus mit seinem Hl. Geist in meinem Lebensalltag?
  • Welche guten Werke haben mich in der Beziehung zu Jesus näher gebracht?

 

Dipl. PAss Ing. Andreas Sturm – Ständiger Diakon im Seelsorgeraum Inneres Pitztal

Silke Dialer - Weggemeinschaft Imst

 

Hinführungen der Weggemeinschaften - ein Projekt der missionarischen Pastoral der

Diözese Innsbruck, www.geistreich.tirol

 

Hier als PDF

 

Kategorie: Hinführung, Lesejahr A

Datum: 22.06.2026

Teilen

Anschrift

Diözese Innsbruck
ZUKUNFT.glauben
Riedgasse 9-11
A-6020 Innsbruck
 
Öffnungszeiten Büro
Mo-Di 08:30 - 11:30 Uhr
Do 08:30 - 11:30 Uhr

zukunft.glauben@dibk.at
Tel.: +43 512 2230 9603 

Impulse

HINFÜHRUNGEN - Erhalte jeden Montag eine kurze Hinführung und drei Fragen zum Evangelium des folgenden Sonntags.

zur Anmeldung

BEWEGUNGSMELDER - Erhalte Informationen über Veranstaltungen in der Diözese und deren Erneuerungsbewegungen 

zur Anmeldung

Infoscreen

Suchen ...

... und finden

GEISTreich - Diözese Innsbruck    
ImpressumLinksammlungDatenschutzKontakt

powered by webEdition CMS