In dieser Folge von „Wer nichts glaubt, muss alles wissen“ ist Johanna Brunner aus Bozen zu Gast. Im Gespräch mit Natalie geht es um ihren Weg von der Südtiroler Bauernfamilie über Theologie und Sozialarbeit bis zu ihrer Arbeit in der Diözese Bozen-Brixen.
Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wie Kirche mit schwierigen Themen umgeht, warum Aufarbeitung sexueller Gewalt unverzichtbar ist und was es bedeutet, innerhalb einer Institution Veränderung zu gestalten. Johanna erzählt von ihrer Arbeit an den sogenannten „heißen Eisen“: Frauen in der Kirche, queere Pastoral, Führung, Konfliktmanagement und die Verantwortung, die eigene Botschaft auch im Handeln glaubwürdig zu machen.
Besonders eindrücklich ist das Gespräch über die Aufarbeitung sexueller Gewalt in der Kirche Südtirols. Es geht um die Bedeutung des Zuhörens, um die Perspektiven Betroffener und um die Frage, wie Prävention und Aufarbeitung konkret gelingen können.
Im Gespräch wird auch der Podcast „Offene Wunden, offen reden – Aufarbeitung und Prävention in der Kirche Südtirols“ vorgestellt. Die Reihe der Diözese Bozen-Brixen beleuchtet das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigt, wie Aufarbeitung und Prävention konkret umgesetzt werden.
Die Frage: Wie kann Kirche glaubwürdig bleiben?
„Wer nichts glaubt, muss alles wissen“ ist eine Produktion von Stubenhocker im Auftrag von Zukunft Glauben, einem pastoralen Bereich der Diözese Innsbruck.
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